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Eine der wichtigsten philosophischen Fragen gelöst

So, jetzt fliegen sie auf den Müll, die tausenden Philosophie-Bücher, die sich mit der Frage beschäftigen, ob denn nun zuerst die Henne oder doch das Ei da war. Wissenschafter haben sich der Sache angenommen und festgestellt: Es war die Henne. Hier geht’s zum Bericht auf cnet.com

Gefunden hab den Link allerdings nicht ich, sonder Lisa Barone in ihrem Blog unter outspokenmedia.com

Nachtrag: In der Link-URL war ein Fehler. Jetzt funktioniert der Link auch.

Kein Krone Watch-Blog, aber…

Bevor ich jetzt dieses Blog-Post schreibe, möchte ich unbedingt festhalten: Ich mache keinen Krone Watch-Blog. Aber manche Dinge sind einfach zu gut, um sie nicht zu schreiben.

Franz Weinpolter – die Nummer 2 in der Krone.

Ich geb es zu, ich hab mich fast nass gemacht, als ich zum ersten Mal über den Twitter-Account von Franz Weinpolter gestoßen bin. Na klar, es ist eine Satire, aber jetzt mal im Ernst: Ist der Franz Weinpolter auf Twitter nicht viel echter als jener, der seine Leserbriefe an die Krone schickt? Diese kleine, kleine Seele, die ihr Umfeld mit Sticheleien quält? Die am Sonntag am Fenster lehnt und dann jene vernadert, die sich die Sonntagskrone “fladern”?

Manchmal bin ich richtig stolz darauf, Österreicher zu sein.

In eigener Sache

Ganz faul war ich in letzter Zeit. Ganz Faul. Da müssen schon ein paar Leute über meine Recherche zu meinem Lieblings-Krone-Leserbriefschreiber Helmut Kafka stolpern, damit ich mich selbst wieder auf meinen Blog bequeme. Ich gelobe Besserung.

Twitter, Facebook und Co

In mir keimt der Verdacht, dass Twitter und Facebook uns in einer Art und Weise verändern, die wir heute noch nicht verstehen. Es ist nicht der Seelenstrip vieler Benutzer, den ich meine. Es ist auch nicht das zwanghafte Bedürfnis, sich mitzuteilen. Ich meine die Art, wie wir miteinander kommunizieren.

Werd ich in 10 Jahren noch ein E-Mail schreiben? Oder schreibe ich eine Facebook-Nachricht oder eine Antwort oder Direct-Message in einem Twitter-Feed?

Als Kinder haben wir mit Wählscheiben-Telefonen unsere Freunde angerufen. Wir sind zu ihnen nach Hause gegangen, um sie zum Spielen abzuholen. Wir haben uns draußen getroffen, haben gespielt, gelacht und geredet. Unsere Freunde haben ein Haus weiter gewohnt. Heute haben Kinder Freunde, die sie noch nie in ihrem Leben gesehen haben. Sie wohnen nicht ein Haus weiter, sie wohnen vielleicht nicht einmal im selben Land. Sie spielen miteinander: Quake, Half-Life, World of Warcraft. Und wenn sie unterwegs sind, schreiben sie ein SMS an ihre Freunde, um sich irgendwo zu treffen.

Diese Menschen sind sozial vereinsamt. Glauben wir. Weil sie nicht die gleichen Spiele spielen, wie wir sie als Kinder gespielt haben. Weil sie viele ihrer Freunde und Bekannten noch nie gesehen haben.

Sind sie sozial vereinsamt? Oder ist es unsere Definition von Einsamkeit, die einer Überprüfung bedarf?

Ganz sicher haben sich viele schlaue Köpfe schon denselbigen über diese oder ganz ähnliche Fragen zerbrochen. Sicher haben sie Antworten gefunden. Und wenn mich mein Gefühl nicht täuscht, dann fallen diese Antworten je nach Untersuchung mal so und mal anders aus.

Ich glaube nicht, dass ich mich mit der gleichen Begeisterung auf Twitter, Facebook und Co stürzen werde, wie das viele jüngere Zeitgenossen tun. Aber ich habe die Angewohnheit, Dinge auszuprobieren, bevor ich über sie urteile. Das Experiment ist “work in progress” und ich kann nur hoffen, dadurch nicht der sozialen Vereinsamung anheimzufallen.

Osterhusten

Eine Kuh hat eine innere Uhr, die ihr sagt, wann es Zeit ist, in den Stall zu kommen. Vielleicht drückt sie auch nur die Milch im Euter, aber glauben wir einmal an die innere Uhr.

Ich denke, ich habe auch in gewissem Maß bovine Züge: Pünktlich zu Beginn des Osterwochenendes holen mich der Husten und der Schnupfen ein, die mich seit einigen Wochen verfolgen. Jedesmal, wenn ein schönes, langes Wochenende ansteht, ist es das gleiche. Verdammt verdammt verdammt.

Werbe-1×1: Die Antithese

Ein beliebtes – quasi klassisch-modernes – Instrument in der Werbung ist die Antithese, oft als Widerspruch zwischen Text und Bild. So gesehen ist diese Produktplatzierung genial.

Grillzubehör tituliert als Winterangebot

Das "eierlegende Wollmilchsau"-Handy

Immer mehr Leute laufen mit einem iPhone durch die Gegend. Und irgendwie kann es ja auch viel, dieses kleine Apfel-Ding. Aber ich habe mich nicht dazu hinreissen lassen, eines zu erwerben. Und jetzt weiß ich, dass das gut war. Denn dieses Teil schlägt das iPhone um Längen… Tatatataaaaa: das Pomegranatephone.

Und weil ich mich nicht mit fremden Federn schmücke: Gefunden hab ich das im Blog von Jung von Matt – Neckar

Interview mit Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler

In der Furche vom 16. Jänner findet sich ein Interview mit dem Kärtner Landeshauptmann. Nun bin ich auch Profil-Leser und habe vor der Nationalratswahl 2008 mit nicht geringem Amüsement die erfundenen Nikowitz-Interviews mit den Spitzenkandidaten gelesen.

Nach den ersten Zeilen des Furche-Interviews habe ich geglaubt, eben eines jener erfundenen Interviews habe sich hierher verirrt. Aber nein, es ist ein echtes Interview. Leider sind in diesem Interview einige Fragen unbeantwortet geblieben. Darum also jetzt: Fragen an Landeshauptmann Dörfler, die nie gestellt wurden, und Antworten darauf, die er nie gegeben hat.

Herr Landeshauptmann, diese Asylwerber, die sie als straffällig bezeichnen..

Was soll heißen bezeichnen? Das sind allesamt Verbrecher, die in unserem schönen Kärnten Drogen verkaufen und unsere Frauen vergewaltigen. Wir konzentrieren uns darauf, sie alle in ein Lager zu bringen. Da braucht man wirklich große Konzentration für diese Lagerwirtschaft.

Aber die meisten sind ja gar nicht verurteilt. Wie können sie da von straffällig…

Die sind alle angezeigt. Alle. Und ein ehrlicher, grader Kärtner würd niemanden anzeigen, wenn der nicht schuldig wäre. Is ja klar.

Das heißt also Anzeige ist gleich straffällig ist gleich Saualm?

Genau. Das sag ich als Landeshauptmann. Und mein Wort muss doch bitte mehr wert sein, als das eines Asylanten oder Richters oder sonst irgendeines Dahergerannten.

Und wenn jetzt jemand angezeigt wird, weil er – sagen wir – mit 142 km/h und 1,8 Promille in einen 70er rast?

Der ist natürlich unschuldig.

Wie bitte?

Natürlich ist der unschuldig. Das kann schließlich kein Asylwerber sein. Weil in Kärnten schauen wir schon drauf, dass die Asylanten so nah am Verhungern sind, dass sie sich auf keinen Fall ein Auto leisten können. Schon gar keines, das 140 fährt. Also kann es sich bei dem Fall, den sie da beschreiben, nur um einen redlichen Kärtner Recken handeln.

Andere Frage: Bleiben sie jetzt Landeshauptmann oder werden sie von den Gebrüdern Scheuch verscheucht?

Das ist Majestätsbeleidigung, was sie da machen. Wissen sie was, ich zeig sie hiermit an. Abführen und auf die Saualm mit ihm.

Wie bitte? He, loslassen!

Auf Wiederschaun, Herr Redakteur.

Mmmmmpf…

…und wer diese Satire für überzogen und unrealistisch hält, dem kann ich nur empfehlen, das Interview in der Furche zu lesen.

Spielsucht? Manchmal.

Screenshot des Spiels "Auditorium"

Screenshot

Manchmal stolpere ich über Spiele, die in mir so etwas wie eine kleine Sucht auslösen. Mohrhuhn hat nie dazugehört, denn stupid mit der Maus über den Bildschirm zu flitzen und möglichst schnell an der richtigen Stelle zu sein mag förderlich für die Hand-Augen-Koordination sein. Aber ich hab’s gern ein bisschen anspruchsvoller. Und gerade ist es mir wieder passiert: Auditorium heißt das Spiel, das derzeit noch als Demo-Version zur Verfügung steht. In ihrem Blog kündigen die Entwickler an, dass es Ende Jänner eine Vollversion geben soll.

[SPAM] In eigener Sache.

Wenn du auf meiner Seite einen Kommentar hinterlassen hast und er scheint nicht und nicht auf, dann bist du wohl in meinem Spam-Filter hängen geblieben. Und der muss leider sein. Denn ansonsten stünden auf dieser Seite gezählte 843 Kommentare mit Hinweisen auf diverse Online-Casinos (843 Spam-Kommentare seit 5. Jänner wohlgemerkt). Ich glaube das ist der Grund, warum ich diesen windigen Firmen, die eine Optimierung des Page-Rankings bei Google und Co versprechen, etwas skeptisch gegenüber stehe…



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