HTL Wels Klettersteig, Feuerkogel

Klettern, vor allem in der freien Natur, fasziniert mich. Wirklich auf den Geschmack gekommen bin ich am HTL Wels Klettersteig am Feuerkogel. Der wurde mir von Freunden als guter Einstieg empfohlen. Und sie hatten recht. Mit nur wenigen C-Stellen war der Klettersteig auch für mich als Anfänger gut zu bewältigen, obwohl – vor allem mangels Technik – einiges an Armkraft gefragt war. Vorab habe ich mir das Höhenprofil und die Topo auf  bergsteigen.com angesehen.

Der Zustieg ist vor allem bei Nässe schwierig und gefährlich. Es geht über eine sehr steile Wiese auf einem unbefestigten Weg rund 100 Höhenmeter nach unten zum Einstieg des Klettersteigs. Der Einstieg ist relativ einfach, die besagte B/C-Stelle kommt schon nach wenigen Höhenmetern.

Nach 150 Höhenmetern ist das doch etwas anstrengende Erlebnis vorbei. Was bleibt ist die Freude auf das nächste Mal und die Lust darauf, Klettern zu lernen, um mich beim nächsten Mal geschickter anzustellen.

Seven Summits Schuhe für die Mülltonne

Seven Summits Schuhe für die Mülltonne

Seven Summits Bergschuh, bei dem sich die Sohle von der Ferse bis etwa zur Mitte des Schuhs vollständig gelöst hat

Der Seven Summits Bergschuh verwandelt sich in eine Mischung aus Bergschuh und Flip-Flop. Ein Berg-Flop von Seven Summits, quasi.

Nach 5 Jahren und geschätzten 15 Tagen in den Bergen haben sich mein Bergschuh und seine Sohle voneinander getrennt, mitten während einer mehrtägigen Tour. Was meinen Schuh bis zum Ende der Tour zusammengehalten hat, waren Glaube und ein paar Kabelbinder. Das Produkt: ein rund 100 Euro teurer Bergschuh der Intersport Eybl Eigenmarke Seven Summits.

Bergschuh, bei dem die abgelöste Sohle mit Kabelbinder fixiert wurde

Beim linken Schuh hat sich die Sohle bereits am ersten Tag von der Ferse bis etwa zum Ballen gelöst. Mit Kabelbinder fixiert haben die Schuhe zumindest die restlichen 3 Tage überstanden

Der freundliche Verkäufer bei Intersport Eybl hat mir auf Nachfrage mitgeteilt, dass es völlig normal ist, wenn sich Schuhe nach etwa fünf Jahren auflösen, vor allem wenn man nicht viel damit unterwegs ist. Sehr beruhigend, oder?

Angesichts meiner persönlichen Erfahrung mit dieser Marke steigt mein Respekt vor dem Mut von Wolfgang Fasching ins Unermessliche. Der Mann geht angeblich mit diesem Schrott auf echte Berge. Na dann Berg heil!

Drei-Länder-Eck revisited

Seit vergangenem Herbst hat mich die Wanderlust wieder gepackt. Und teils aus Sentimentalität und teils aus praktischen Überlegungen heraus war der Plöckenstein eines der ersten Ziele. Der Ausgangspunkt ist ein kleiner Parkplatz nördlich von Oberschwarzenberg.
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Von dort aus sind mehrere Touren möglich. Die Route, die wir für unsere Wanderung gewählt haben, führt über die Teufelsschüssel auf 1108 Meter hinauf zum Drei-Länder-Eck auf 1312 Meter. Der Weg vom Grenzstein entlang der tschechischen Grenze hinauf zum Plöckenstein verläuft relativ eben. Vom Plöckenstein führt ein Weg hinunter zum Adalbert-Stifter-Denkmal, von dem aus man einen wunderschönen Blick auf den Plöckensteiner See hat.

Ungeübte Wanderer sollten auf jeden Fall 3 Stunden für die Tour einplanen. Eine genauere Beschreibung der Tour und ein paar Fotos werden in absehbarer Zeit auf dem Gipfellogbuch zu finden sein. Den genauen Link dazu gibt es dann hier.